Das Brennholzregal

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Lagerung von Holz in einem Brennholzregal

Ein gemütlicher Abend vor dem Kamin hat für viele Menschen besonders im Winter etwas ganz Besonderes. Inzwischen haben sich schon viele Menschen den Wunsch vom eigenen Ofen erfüllt. Kein Wunder also, dass auch vermehrt wieder nach Brennholz gefragt wird, das fachgerecht in einem Brennholzregal gelagert werden muss. Dieser nachwachsende Lieferant an Wärme und Energie überzeugt durch eine CO2-neutrale Verbrennung sowie durch eine gute Verfügbarkeit bei einem recht günstigen Preis. Das alles macht das Kaminholz zu einem sehr beliebten und nachhaltigen Brennstoff, der außerdem noch einen ganz besonderen Duft liefert und zusätzlich zu der gemütlichen Atmosphäre daheim beiträgt.

Prinzipiell können alle Nadel- und Laubhölzer als Brennholz verwendet werden, aber es gibt dennoch ein paar Unterschiede, die berücksichtigt werden sollten. Soll das Brennholz vor allem in einem Kochherd verwendet werden, dann eignen sich hier besonders Nadelhölzer, wie beispielsweise Tanne, Fichte, Kiefer, Lärche, da sie schnell verbrennen und dabei eine hohe Temperatur liefern. Brennholz für den klassischen Kaminabend oder den Kachelofen wäre dabei eher Ahorn, Birke, Eiche sowie Buche, da sie langsam verbrennen. Neben der Holzart ist aber auch die korrekte Holzlagerung sehr wichtig, um sowohl einen hohen Wirkungsgrad als auch eine saubere Verbrennung zu bekommen.

Der Wassergehalt in frischem Holz liegt bei 55-90 % . Um als Brennholz verwendet zu werden, muss dieser Wert auf unter 16% gemindert werden. Dazu kann das Holz technisch in einer Trockenkammer getrocknet werden oder aber im Freien in einem geeigneten Brennholzregal. Eine weitere Möglichkeit zur Trocknung ist eine einfache Stapelung ohne ein Hilfsmittel wie einem Kaminholzregal. Sehr viel besser und auch optisch ansprechender ist jedoch ein robustes Brennholzregal.

Die Station zwischen dem Wald und dem Kaminofen: das Brennholzregal als Lagerplatz

BrennholzregalMenschen, die regelmäßig ihren Ofen beheizen, haben auch ein eigenes Waldstück, wo sie sich ihr Brennholz organisieren. Aber auch bei vielen Forstämtern hat man die Möglichkeit, Rundhölzer auf 1 m Länge zu erwerben, die man dann von Lagerplätzen im Wald holen und zuhause entsprechend weiterverarbeiten kann. Zur Weiterverarbeitung eignen sich hydraulische Holzspalter, eine Wippsäge oder eine Spaltaxt. Damit kann man das Rundholz dann schnell in passende Holzscheite für den Ofen zerlegen. Noch einfacher ist es natürlich, wenn man sich ofenfertiges Scheitholz anliefern lässt. Aber auch dieses Scheitholz braucht, je nach Liefermenge, einen geeigneten Lagerplatz, was beispielsweise ein Brennholzregal, ein Gartenschrank oder ein Kaminholzunterstand sein kann.

Auf dem Land ist immer noch die Trocknung und die Lagerung in einfachen Holzmieten verbreitet. Dabei handelt es sich um runde, meilerförmige Holzstapel, die meist einen Durchmesser von 3-4 Metern haben und mit einer Plane abgedeckt sind. Um diese Lagerform zu nutzen, wird jedoch recht viel Platz benötigt. Platzsparend und häufig zu sehen ist die Lagerung von Kaminholz entlang einer möglichst wettergeschützten Hauswand. Entfernt man aus einem solchen Stapel jedoch einzelne Holzscheite, dann kann es schnell passieren, dass der Stapel instabil wird und umfällt. Sinnvoller und praktischer ist daher ein Brennholzregal oder ein Kaminholzschrank, was dem gelagerten Holz sehr viel mehr Halt gibt.

Brennholzregal

Um Holz gut zu lagern und zu trocknen, ist es wichtig, dass das Holz stabil gelagert ist, ausreichend belüftet wird und vor Witterungseinflüssen geschützt wird. Handelt es sich um einen natürlichen Trocknungsprozess von frischem Brennholz durch die Sonne und den Wind, dann dauert dies meist 1-2 Jahre, wobei für Eichenholz eher rund 3 Jahre gerechnet werden müssen. Länger als 4 Jahre sollte die Lagerzeit aber auch nicht dauern, da sonst das Kaminholz gasreiche Bestandteile verliert, was den Heizwert senkt.

Durch diese benötigte Trocknungszeit ist es wichtig, dass das Brennholzregal sowohl witterungsbeständig ist als auch das 2- bis 3-fache Jahresvolumen an Brennholz aufnehmen kann. Häufig gibt es im Fachhandel Brennholzregale, die ein Fassungsvermögen von 1-5 m³ haben. Praktisch sind Erweiterungsmöglichkeiten, um schnell und unkompliziert auf einen steigenden Holzbedarf zu reagieren. Es gibt auch Hersteller wie zum Beispiel Tepro oder KHW und auch Promex, die Kombinationen aus Brennholzregal und Gartenschrank anbieten. Diese Verbindung macht Sinn, denn dadurch sind die Geräte, die man für die Holzverarbeitung braucht, immer griffbereit und auch das Brennholz ist geschützt, da es unter dem gemeinsamen Dachelement liegt.

Soll das Brennholzregal im Außenbereich oder im Garten stehen, dann kann das Kaminholzregal nicht nur zur Holzlagerung dienen, sondern gleichzeitig auch noch als Sicht- oder Windschutz fungieren. Außerdem sind Brennholzregale, die im Freien stehen, auch sehr beliebte Nist- und Schlafplätze für zahlreiche Tierarten, wie beispielsweise Eidechsen, Vögel, Igel oder Fledermäuse. Auf diese Bewohner sollte man besonders Rücksicht nehmen, wenn man Holzscheite aus dem Stapel entfernen möchte.

Das Brennholzregal zum Selbstbau

Wer sich solch ein Regal kaufen möchte, der erhält eine große Auswahl. Im Fachhandel und in den Baumärkten sind jedoch auch einige Angebote für den Selbstbau von Brennholzregalen zu finden. Oft bekommt man diesen Bausatz als Service frei Bordsteinkante geliefert. Wer handwerklich tätig ist, der wird meist auch kein Problem haben, ein solches Brennholzregal zusammenzubauen. Hilfreich sind jedoch 1-2 Helfer, falls es sich um ein großes Brennholzregal handelt. Außerdem sollte man darauf achten, dass man auf einem festen und möglichst ebenen Untergrund arbeitet.

Bei der Wahl der Fundamente für ein Brennholzregal sollte man Gehwegplatten oder auch Betonsteinpflaster nehmen. Noch stabiler sind natürlich Streifen-, Punkt- oder Flächenfundamente aus Beton. Verstellbare Füße am Regal können dafür sorgen, dass man kleine Unebenheiten in der Aufstellfläche leicht ausgleichen kann. Handelt es sich um ein Brennholzregal für den Wohnbereich, dann kann man Kunststofffüße verwenden, um empfindliche Bodenbeläge zu schützen. Der Standort des Kaminholzregals im Außenbereich sollte vor allem gut geschützt sein, damit die Trocknung nicht durch Niederschläge verzögert wird. Dabei sollten die schmalen Seitenteile zur Wetterseite hin ausgerichtet werden, da dadurch weniger Regen oder Schnee direkt auf das Kaminholz auftreffen kann.

Außerdem wird durch diese Ausrichtung gleichzeitig die Angriffsfläche des Windes verkleinert, was für mehr Standfestigkeit sorgt. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass das Brennholzregal immer bis zur Hälfte gefüllt ist. Optimal wäre eine sonnige, wettergeschützte Hauswand, wobei ein Zwischenraum von ca. 15-20 cm zum Haus eingehalten werden sollte, um eine ausreichende Luftzirkulation zu ermöglichen. Eine Rückwand braucht man bei diesem Stellplatz dann nicht und ist ein großer Dachüberstand vorhanden, dann wird auch keine weitere Abdeckung benötigt.

Praktisch, aber auch ein Blickfang sowohl innen als auch außen

Brennholzregale gibt es in zahlreichen Modellen und Varianten. Für was man sich entscheiden soll, hängt von vielen Entscheidungskriterien ab. Dazu zählen zum Beispiel die Ausführung, das Material, die Qualität, die Optik sowie das Fassungsvermögen, aber auch das Platzangebot und der Aufstellort sind entscheidend. Nicht vergessen sollte man dabei den Preis. Handelt es sich um ein einfaches Brennholzregal, dann kann man ein solches bereits für 50-70 € bekommen. Bei einem exklusiven Designermodell aus Glas und Edelstahl beträgt der Preis jedoch schon mal bis zu 700 €.

Je nach Zweck kann auch oft die Größe bestimmt werden. Soll das Brennholzregal vor allem für die Holztrocknung und die Bevorratung dienen, dann muss es das 2- bis 3-fache des Jahresbedarfs fassen können. Bei einem Regal für den Innenbereich reicht ein Volumen für den Verbrauch von 2-3 Tagen. Das Material hängt sehr vom geplanten Standort ab. Nicht jedes Modell eignet sich für den Garten und nicht jede Variante möchte man im Wohnbereich sehen. Beliebte Materialien sind Holz und Metall, aber auch Kunststoff, Naturstein und Glas werden verwendet.

Modelle für den Außenbereich sollten witterungsbeständig sein. Hier eignen ich Materialien wie kesseldruckimprägniertes Kiefern- oder Fichtenholz, feuerverzinktes Stahlblech sowie PVC-Kunststoff. In der Optik sind Modelle aus Holz- oder Edelstahl deutlich ansprechender. Das klassische Brennholzregal hat eine rechteckige Form, allerdings gibt es auch Varianten in Wellenform oder als Oval, die dadurch gestalterisch auf den Garten wirken.

Sehr standfest ist das Regal vom Hersteller devega Steinboxen. Dabei handelt es sich um ein Grundgerüst aus Metall, das mit Natursteinplatten an den Seiten kombiniert wurde.

Brennholzregale, die für den Innenbereich geeignet sind, fallen schon durch ihre Größe auf, denn sie sind sehr viel kleiner und auch filigraner. Darunter gibt es sehr exklusive Modelle, die aus Edelstahl oder Glas gefertigt wurden. Bekannte Hersteller sind zum Beispiel Radius, Biohort und Metalltechnik Dermbach GmbH, aber auch Siena Garden, Connox, Weka sowie Bear County. Ein Brennholzregal ist also nicht nur praktisch, sondern ebenfalls ein Designobjekt.

Wenn man sich ein Brennholzregal kaufen möchte, sollte man sich klar darüber werden, wofür es gebraucht wird. Soll es im Garten stehen, um dort das Brennholz zu lagern, oder doch eher im Haus als Zwischenlagerung? Beide Varianten stellen ganz verschiedene Anforderungen an das Regal.

Soll ein Lagerregal im Wohnzimmer stehen, dann wirkt es dort sehr dekorativ. Dort kann man einige Holzstücke zwischenlagern, so dass man nicht immer in den Garten gehen muss, um Nachschub zu holen. Natürlich muss das Brennholz bereits genug getrocknet worden sein.

Spezielle Brennholzregal -Varianten für den Außenbereich sorgen dafür, dass das Holz dort ausreichend trocknen kann und auch geschützt liegt.

Brennholzregal für den Wohnbereich

Beim Befeuern des Kaminofens stellt sich schnell die Frage, wo man am besten die hierfür benötigten Holzstücke zwischenlagern kann.

Das Brennholzregal speziell für den Wohnbereich ist hier die Lösung. Ein solches Regal kann man entweder selber bauen oder aber im Fachhandel günstig kaufen. Denn dort findet man meist eine sehr umfangreiche Auswahl an kleinen und großen Regalen, in denen man das Holz lagern kann, bis es verbrannt wird.

Brennholzregal für den Außenbereich –Holzlager und gleichzeitig auch Gartendekoration

Die Brennholzregale speziell für den Außenbereich haben vor allem eine praktische Funktion. Es ist jedoch auch möglich, dass man sie als dekoratives Element im Garten einsetzt. Als Materialien werden oft chromfreie kesseldruckimprägnierte Kiefern – oder Fichtenhölzer genutzt, denn diese sind sowohl günstig als auch witterungsbeständig und gut zu verarbeiten.

Weniger ansprechend in der Optik sind die recht robusten Regale aus PVC-Kunststoff. Ansehnlicher sind Varianten in einer Holz – oder Edelstahloptik. Handelt es sich um ein schweres Brennholzregal aus Metall, dann wird meist feuerverzinktes Stahlblech oder auch pulverbeschichtetes Eisen verwendet.

Häufig sieht man, dass das frisch geschlagene Brennholz zur Trocknung an einer geschützten Hauswand gestapelt wird. Werden dort jedoch einzelne Holzstücke entnommen, kann schnell der gesamte Stapel umstürzen. Sehr viel stabiler und sicherer ist das Stapeln in einem Kaminholzregal, da es Seitenwände und manchmal auch eine Rückwand hat.

Ein guter Kaminholzunterstand sollte das gelagerte Brennholz vor Niederschlägen schützen, für eine ausreichende Belüftung sorgen und sicher stehen. Die Dauer der Trocknung ist unterschiedlich, aber meist geht man von 1-2 Jahren aus. Handelt es sich um Eichenholz, dann sind es eher drei Jahre. Von einer längeren Lagerzeit ist eher abzuraten, da sonst das gespaltene Brennholz seine gasförmigen Bestandteile verliert, was dazu führt, dass der Heizwert schon nach einer Lagerung von über vier Jahren deutlich zurückgeht. Da die Trocknungsphase recht lange dauert, sollte man daran denken, dass der Kaminholzunterstand zumindest den 2 – bis 3-fachen Jahresbedarf an Brennholz fassen kann und auch ausreichend witterungsbeständig ist.

Der beste Standort

Immer mehr Ofenbesitzer produzieren ihr Brennholz selber. Sie fällen und verarbeiten daher auch ihr Holz. Wer handwerklich etwas Übung hat, der kann auch das Brennholzregal selber bauen, was die Kosten für den Kauf spart. Jedoch sollte der Untergrund möglichst fest und eben sein. Gut ist ein Untergrund aus Betonsteinen, aber auch verstellbare Füße können helfen, um kleinere Unebenheiten auszugleichen.

Handelt es sich um ein größeres Regal, dann sollten 1-2 Helfer dabei sein, was sehr hilfreich ist. Bevor man das Regal baut, sollte man sich aber ausreichend Gedanken über den richtigen Standort gemacht haben. Wird das Holz immer wieder durch Regen nass, dann wird sich dies negativ auf die Trocknungszeit auswirken.

Beim Standort ist darauf zu achten, dass die schmalen seitlichen Bauteile zur Wetterseite zeigen, um so die Einwirkungen von Niederschlägen zu reduzieren. Auch der Wind kann sich dadurch weniger negativ bemerkbar machen und die Stabilität beeinträchtigen. Außerdem ist darauf zu achten, dass das Brennholzregal immer bis zur Hälfte gefüllt ist, um es zu stabilisieren. Steht ein Holzregal direkt an der Hauswand, braucht es keine Rückwand.

Was kosten Brennholzregale?

Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten. Es hängt davon ab, ob es sich um ein Regal für den Außenbereich oder für den Wohnbereich handelt. Auch die Größe macht sich im Preis bemerkbar. Ein Modell für den Garten kann ca. 100 Euro kosten, während ein Kaminholzregal speziell für den Wohnbereich deutlich günstiger sein kann.

Meist kann man von einem Preis zwischen 30 und 70 Euro ausgehen. Allerdings hängt der Preis auch stark vom Hersteller sowie von der Größe des Regals ab und natürlich ist auch das Design entscheidend.

Wie lange beträgt die Lagerzeit von Kaminholz?

Die Lagerzeit von Kaminholz hängt sehr von der Größe der Holzstücke oder der Scheitlänge ab. Je kleiner die Holzstücke sind, umso kürzer wird auch die Trocknungszeit. Im brennbereiten Zustand sollte das Holz jedoch nur noch eine Restfeuchtigkeit von ca. 15% bis 20% haben. Meist dauert dies 1-2 Jahre, wenn das Holz optimal gelagert wird. Je nach Holzart kann es aber auch länger dauern. Weitere Tipps zur Lagerung erhalten Sie hier.

Zusammenfassung:

In den Tipps zum Brennholzregale finden sich sowohl eigene Erfahrungen als auch gesammelte Detailinformationen der verschiedenen Herstellerseiten sowie der Shops wieder. Eine weitere wichtige Rolle spielen dabei auch die Kundenrezensionen der verkauften Modelle.

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